Swissport · Strategic Communication

Einheitliche Sprache für unterschiedlichste Zielgruppen

Die Kommunikationsbeauftragte von Swissport erhält den Auftrag, eine Kommunikationsstrategie für die interne Kommunikation zu entwickeln. Gesucht werden Antworten auf folgende Fragen: Wie soll Swissport Station Zürich in Zukunft mit den Mitarbeitenden kommunizieren? Welche Grundsätze und Regeln gibt es? Wie sieht das Corporate Behaviour aus? glaswerk hört zu, analysiert die Marke, identifiziert die Markenwerte und leitet hieraus Grundsätze für die zukünftige interne Kommunikation ab.

 

Zwischen Rampe und Top-Management

Die wirkliche Herausforderung sind die unterschiedlichen Zielgruppen in der internen Kommunikation. Grundsätzlich gibt es bei Swissport die Blue und die White Collars. Die Blue Collars arbeiten auf der Rampe, organisieren und koordinieren das Gepäck und dessen Verladung, beziehungsweise Entladung. Beim Check-In und überall, wo Swissport Mitarbeitende mit Passagieren in Kontakt treten, gibt es die White Collars. Hier spricht man in mehreren Sprachen, liest Passagieren Wünsche von den Lippen ab. Dazu gibt es noch das mittlere und das Top-Management, Festangestellte und Mitarbeitende auf Stundenbasis – und in allen Zielgruppen unterschiedliche Themen, Interessen und ein unterschiedliches Mediennutzungsverhalten.

 

Wie findet man eine gemeinsame Sprache? Geht das überhaupt? Wie informieren wir Mitarbeitende? In welcher Breite, in welcher Tiefe, in welchem Turnus? Wie kann interne Kommunikation dazu eingesetzt werden, Geschäftsziele zu erreichen? In welchen Kanälen kommunizieren wir?

 

Die beste Eigenschaft ist manchmal Ambivalenz

In einer Workshop-Serie dreht sich zuerst alles um die Markenidentität. Sehr spannend ist die Tatsache, dass sich Swissport als sehr wechselhaft wahrnimmt. Einerseits zukunftsorientiert, andererseits sehr traditionell. Einerseits sehr nah, andererseits distanziert. Genau diese Ambivalenz ist eigentlich eine gute Eigenschaft für das schnelle Geschäft am Flughafen und wird später zu einem der Markenwerte.

 

Am Ende von 4 Workshops, die alle etwa 4 Stunden dauerten und 8 bis 12 Teilnehmer hatten, standen die Grundlagen des internen Kommunikationskonzepts, das anschliessend im Detail ausgearbeitet wurde und jetzt implementiert wird. Mit dem Fokus eines Blogs, der ganz im Sinn der digitalen Transformation mit verschiedenen ergänzenden digitalen und klassischen Kommunikationsmitteln vernetzt als Basis dient.